graphic   Honig ist süsser als Blut...

Dies ist der Titel eines Gemäldes des Surrealisten Salvador Dali. Einige seiner Werke sind permanent im Vatikan ausgestellt, als wolle er dem Pontifex sagen:

"Wem der Hahn dreimal kräht, dem hat die Henne längst ein Ei gelegt...".

Über Dali wurde gesagt: "Er benutzte den Skandal, die Provokation, die absurdeste Exzentrik, für die das Sakrileg sich besonders eignete, damit der Wahrheit Rechtfertigung zu Teil wurde". Sein bekanntestes Gemälde ist die 'Beständigkeit der Erinnerung'. Deshalb scheint es dem honigschleckenden SchErzengel vom Bodensee legitim, die Vergehen der Geistlichen Herren nicht zügig unter den Teppich zu kehren. Mit vehementer Penetranz klebt er honiggleich 'an den Bällen' der Kirchenoberen, die diese quasi fussballerisch beständig steil vorlegen. Und was sagt unser aller Salvador selbst dazu?

 

Als 'Hirtenbrief' ruft der Honigschlecker die StudiVZ-, Facebook- und Twitter-Gemeinde im Sinne des weltweiten Missionsgedankens auf: "Gehet daher hin in alle Welt und macht Jünger, kauft sie (meine Englein) und lehrt sie alles weiter zu zwitschern, was bei www.honigschlecker.de geschrieben steht !!!"      

Surreal und doch real den letzten Bibelworten in der Offenbarung folgend, ruft derweil die als spritzige 'Oben-Ohne-MilchBar-Rocke(r)Braut' gepinselte barbusige Klosterfrau und ihr Melissengeist 'gen Rom: "Mach' et, Ratze!  Komm!". Und ein jeder, der es hört, sage: "Komm, Benede..hä? -deppo, hä-bitte?". Denn schon bläst der SchErzengel auf seiner Wuwuzela den Zapfenstreich zum Jüngsten Gerücht, in welcher Frömmler die letzte Posaune der Apokalypse erkennen. Mit den närrisch heilserwartenden Übriggebliebenen vom Schoß der Mutter Kirche stimmt er ein ins neue Lied, den Rüttel- und Schüttelreim des Bodensee-Hohelieds:

"Ich habe Angst vor Scherzen. Surrealismus ist kein Scherz. Er ist unwiderstehlich und schrecklich ansteckend. Vorsicht! Ich bringe den Surrealismus".
  "Lieder klingen von der Höh' am schönen Bodensee und auch wenn's fönt, es von der Birnau bis nach Konschtanz tönt:
           Pädophilen Pfaffen brennt es unterm Arsch, die Frommen jauchzen: Hoch' die Tass' - Habemus Papam ante portas!
           Selbst Hyronimus und Jan Huss stöhnen inbrünstig ein feuriges 'Vergelts Gott' als Willkommensgruss.
           Kommt er auch 2014 nicht und alles bleibt beim alten, - der Papst dann über Canossa kniewallfährt und schläft mit seinen Jungs im Kalten.
           Von uns gibt's weder Kirchgang noch Kirchensteu..eu..ern mehr, jucheeh - stattdessen wir Feschtle fei..ei..ern am schööönen Bodensee!!!".
  Wem der Hahn kräht...

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