graphic   Schmecket und seht...

Honigschlecker      
 
 
Josef Anton Feuchtmayer (1696-1770) war der Bildhauer, der mich vor 250 Jahren in dieser liebenswerten Pose schuf.
   
 

Da ich mir den Honig des Bienenkorbs von den Fingern schlecke, nennt man mich "HONIGSCHLECKER".

Honig ist in der Bibel oft ein symbolisch verwendeter Begriff:

Psalm 119:103  
  Wie süß sind deine Reden meinem Gaumen, ja mehr als Honig in meinem Mund.
Sprüche 24:13,14 
  Mein Sohn, iß Honig... So wie Wabenhonig süß auf deiner Zunge ist, so sicher ist Weisheit gut für deine Seele...
 
  St.Bernhard
 
 

Der HONIGSCHLECKER-Engel steht rechts vom Chorbogen am Bernhards-Altar, der dem Ordensvater der Zisterzienser gewidmet ist. Das Altargemälde zeigt die Lactatio-Legende, nach der die Lippen des Heiligen Bernhard (1090-1153) durch einen Milchstrahl aus der Brust der Jungfrau Maria benetzt wurden. Fortan war er als "Doctor Mellifluus", als "honigfließender Kirchenlehrer" wegen seiner honigsüßen Beredsamkeit bekannt. Darauf nimmt der HONIGSCHLECKER Bezug.

  St.Benedikt
 

Gegenüber, links vom Chorbogen, befindet sich der Benedikt-Altar. Benedikt von Nursia gilt als Patriarch des abendländischen Mönchtums. Das Altargemälde zeigt seinen Tod im Jahr 547. Davor hält ein kräftiger Putto die aufgeschlagenen Anfangsworte seiner Ordensregel : Ausculta O Fili (Höre mein Sohn). Mit der anderen Hand weist er auf den benachbarten HONIGSCHLECKER, der an das Bibelwort erinnert:

Schmecket und seht, dass der HERR gut ist. Psalm 34:8

 
Sie können beide Putten in verschiedenen Größen unter Produkte bestellen. Im Kloster Birnau sind diese Figuren nicht erhältlich.
 
 

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