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Da ich mir den Honig des Bienenkorbs von den Fingern schlecke, nennt man mich "HONIGSCHLECKER". Honig ist in der Bibel oft ein symbolisch verwendeter Begriff:
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Der HONIGSCHLECKER-Engel steht rechts vom Chorbogen am Bernhards-Altar, der dem Ordensvater der Zisterzienser gewidmet ist. Das Altargemälde zeigt die Lactatio-Legende, nach der die Lippen des Heiligen Bernhard (1090-1153) durch einen Milchstrahl aus der Brust der Jungfrau Maria benetzt wurden. Fortan war er als "Doctor Mellifluus", als "honigfließender Kirchenlehrer" wegen seiner honigsüßen Beredsamkeit bekannt. Darauf nimmt der HONIGSCHLECKER Bezug. | |
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Gegenüber, links vom Chorbogen, befindet sich der Benedikt-Altar. Benedikt von Nursia gilt als Patriarch des abendländischen Mönchtums. Das Altargemälde zeigt seinen Tod im Jahr 547. Davor hält ein kräftiger Putto die aufgeschlagenen Anfangsworte seiner Ordensregel : Ausculta O Fili (Höre mein Sohn). Mit der anderen Hand weist er auf den benachbarten HONIGSCHLECKER, der an das Bibelwort erinnert: Schmecket und seht, dass der HERR gut ist. Psalm 34:8 |
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Copyright 01.01.2000 by Honigschlecker TM. Alle Rechte vorbehalten. |
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